Heizen mit Hackgut - Beste Reste
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Heizen mit Hackschnitzel – Beste Reste

Hackschnitzel oder Hackgut sind zerkleinerte Holzteile. Sie fallen zwangsläufig als Nebenprodukt in der Forstwirtschaft und holzverarbeitenden Industrie an und sind hierzulande immer verfügbar. Umso besser, wenn man das Beste aus den Resten holt und sie der Wärmegerzeugung zuführt.
Hackschnitzel variieren in Größe und Feuchtigkeitsgrad, Rindenanteil, Schüttdichte und Aschegehalt. Um eine optimale und saubere Verbrennung zu gewährleisten, ist eine Entrindung empfehlenswert. Diese geschieht vor dem eigentlichen Häkselvorgang und sorgt für eine Reduktion der Aschebildung. Wie jedes Holz sind Hackschnitzel Umweltfreunde: Sie verbrennen kohlendioxidneutral. Das heißt, sie geben nur jene Menge an Kohlendioxid frei, die bei einer natürlichen Verrottung im Wald in die Atmosphäre gedrungen wäre.

Für wen ist das Heizen mit Hackschnitzel geeignet?

Das Heizen mit Hackgut eignet sich speziell für Landwirte mit eigenem Waldbesitz, sowie für Hotels, Betriebe, Mehrfamilienhäuser und die Gastronomie.  Derzeit rentiert sich eine Hackgutanlage ab einer Heizleistung von mindestens 20KW (Vergleich Energiebedarf Einfamilienhaus: 10KW). Wer sich eine Hackgutanlage anschafft, benötigt ausreichend Platz für die Lagerung der Hackschnitzel. Eine 20KW-Anlage beansprucht in etwa ein Silovolumen von 10-15m³. Dieses Volumen reicht für die Lagerung der Hackschnitzel für eine Heizperiode aus.

Hackgut: Was kann verfeuert werden?

Hackschnitzel ist nicht gleich Hackschnitzel. Achten Sie beim Einkauf des Brennmaterials auf die Qualität. Hier gibt es teilweise sehr große Unterschiede. Die Ware variiert in Heizwert, Restfeuchte, Größe und Aschegehalt. Die Feuerungsanlagen von Sommerauer können ausschließlich mit Normhackgut betrieben werden. Achten Sie zudem auch auf trockene Lagerbedingungen.

Freigegebenes Normhackgut Sommerauer:

Partikelgröße: P 16 B – P45 A lt. EN ISO 17225-4 (abhängig von der vor Ort installierten Raumaustragung)
P 16 B: max 3% > 45 mm; alle kleiner 120mm, Querschnitt: 1cm²
P45 A: max 6% > 63mm; max. 3,5% > 100mm, alle kleiner 120mm; Querschnitt 5 cm²

Maximaler Wassergehalt: W 15-W 30% lt. EN 303.5

Qualität

Achten Sie bitte auf die Qualität. Das Verbrennen von minderwertigen Brennstoffen führt zu erheblichem Leistungsabfall der Anlage. Dadurch steigt Ihr Bedarf an Hackgut.
Je mehr Wasser im Holz enthalten ist, desto geringer wird sein Heizwert. Dies resultiert daraus, dass während des Verbrennungsvorgangs das Wasser verdampft. Dabei wird Wärme verbraucht. Der für Sie nutzbare Energiegehalt sinkt somit mit zunehmendem Wassergehalt.

Unzulässige Brennstoffe

Papier, Karton
Behandeltes Holz (Giftige Gase durch Lacke, Farben, Holzschutzmittel)
Brennstoffe mit einem Wassergehalt, der 30% überschreitet
Steinkohle, Braunkohle, Koks
Abfälle
Kunststoffe

Geringe Kosten

Verbraucher können auch langfristig mit stabilen und geringen Hackschnitzelpreisen rechnen.
Die genauen Kosten für Hackschnitzel hängen von der Qualität und den Brennstoffeigenschaften ab. Die Preise variieren zwischen 15,- bis 25,- Euro pro Schüttraummeter. Laut Auskunft des österreichischen Biomasse-Verbands belaufen sich die Kosten einer Kilowattstunde auf 3,59 Cent (Hackgut Stand Mai 2016). Zum Vergleich: Bei Heizöl extraleicht müssen Sie für eine Kilowattstunde 6,07 Cent bezahlen.

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Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Eine Entscheidung für Biomasse ist immer ein Gewinn. Mit ein bisschen Glück können Sie zudem beim Kauf einer Biomasseheizung von Sommerauer einen Gutschein im Wert von 1.000 Euro gewinnen.
Wir wünschen Ihnen hierzu viel Glück!

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